Daß es bei einem Zahnarztbesuch vorkommen kann, daß ein Fremdkörper unabsichtlich verschluckt wird, ist bekannt. Daß dies einen derart großen Fremdkörper betrifft,ist schon weniger alltäglich. Daß dies jedoch primär weder vom Arzt noch vom Patienten bemerkt wurde, ist schon sehr ungewöhnlich.
Das Bild zeigt den verschluckten Bohrer bei der Erstkonsultation des Patienten in der Chir.Ambulanz einige Stunden nach Ingestion bereits in der Pars inferior duodeni, sodaß eine gastroskopische Bergung nicht mehr in Frage kam und wir also eine konservative Therapie einschlugen. Nach 5 Tagen erblickte der Bohrer ohne Komplikationen auf natürlichem Wege wiederum das Licht der Welt.